Geschichte

UeBB anno 1912Die Strecke Bubikon-Wolfhausen war einst Bestandteil der 1901 eröffneten Uerikon-Bauma-Bahn UeBB. Der Spinnerei-Besitzer Adolf Guyer-Zeller wollte mit der UeBB erreichen, dass seine Betriebe einen Anschluss an die Gotthardbahn erhielten. Der UeBB war jedoch kein grosser Erfolg beschieden und 1948 kam für die Bahn das Ende.

Der Abschnitt Hinwil-Bubikon ging 1947 an die SBB über, wobei ab 1978 der Teilabschnitt Bäretswil-Hinwil vom Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland DVZO betrieben wurde und 1990 in dessen Besitz überging.

Der Abschnitt Bubikon-Wolfhausen diente noch viele Jahre als Anschlussgleis. Dann verzichtete jedoch SBB Cargo auf die Bedienung der entsprechenden Industrieen und das Gleis ging in den Besitz der Gemeinde Bubikon über.

Bei speziellen Anlässen führte der DVZO auf dem Abschnitt Dampffahrten durch. Zudem betrieb Ernst Gabathuler Plauschfahrten mit seiner selbstgebauten Handdraisine. Nach dessen Tod ging das Gefährt in den Besitz des DSF über.
Auch die DSF selbst führte immer wieder Fahrten mit Motor-Draisinen durch.

2013 entschied SBB Infrastruktur die Weiche, welche die Verbindung zum SBB-Netz sicherstellt, abzubrechen. Die Gemeinde Bubikon musste diesem Entscheid zustimmen. Fahrten mit grösseren Schienenfahrzeugen sind somit mangels Zugang zum restlichen Schienennetz in Zukunft nicht mehr durchführbar. Einzig mit den leichteren Draisinen, welche auf der Strasse zum ehemaligen Anschlussgleis transportiert werden können, kann weiterhin ein Betrieb durchgeführt werden.


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